Einmal im Jahr reise ich ins Allgäu. In diesem schönen Landstrich, wo Kühe mit weichen Steiff-Ohren auf sanft geschwungenen Almen grasen und der Jägerzaun die natürliche Begrenzung zwischen zwei Grundstücken darstellt, habe ich Verwandtschaft. Wir unternehmen zwei, drei Bergtouren und erzählen, was das restliche Jahr über passiert ist. Als ich im Winter die Saison plane, entdecke ich ein Rennen, das seinen Start ganz in der Nähe hat.
Die Mecklenburger Seen Runde ist ein Radmarathon durch eine eigenwillige Gegend im Norden, wo sich einsame Straßen endlos zwischen Seen, Wald und Wiesen auf und ab winden, und wo das Fahren dennoch niemals eintönig wird. 300 Kilometer lang. Es funkt spontan.
Man wohnt fünfzehn Jahre in einem Bezirk und kennt noch nicht einmal die Stadt, nach der er benannt ist. Prenzlau, ein melancholischer Ort an einem großen See, über den am Abend die Vogelschwärme hinweg ziehen. Bauwerke, die sich einen gewissen Stolz erlauben dürften. Die Verlassenheit des ländlichen Ostens. Weiterlesen „Prenzlauer Hügelmarathon 2014“
Beim Stöbern nach lokalen Radvereinen stoße ich im Netz auf eine Ansammlung von RTFs im Umland. Da ich gern in Verzückung gerate, wenn Streckenlängen mit über 200 km angegeben sind, schlägt mein Herz hoch, als ich „Rund um Berlin“ entdecke.

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