Weltstadt Erkner lädt zum Brevet. Erkner, auf meiner inneren Radfahrlandkarte bekannt für zwei einschlägige Attraktionen. Der Windbrecher kommt hierher, und es gibt da angeblich noch Holly mit dem himmlischen Kuchen. Mit dem Windbrecher bin ich im letzten Herbst 400 km gefahren. Bei Holly war ich noch nie. Prioritäten, my dear. Weiterlesen „Erkner, 319 km: Ein Berliner Bilderbuchbrevet“
„Regines Radsalon“ war mir natürlich längst ein Begriff, als Regine Heidorn mich im letzten Jahr kontaktierte. Ich war gerade die Erstausgabe des Candy B. Graveller gefahren, mein Bericht hatte meinem Blog einen neuen Leserrekord beschert, und ich fand es toll, dass ein solch berühmtes Medium wie der Radsalon mich plötzlich auf dem Schirm hatte. Weiterlesen „Podcast: Frauen, die fürs Radfahrn brennen“
Mitten im Sommer hing ich in den letzten Jahren radfahrerisch jedesmal in der Luft. Die großen Events waren im Juni vorbei, und ich hatte keine weiteren Veranstaltungen geplant, die mich bei der Stange hielten.
Jeder Rennradfahrer, so sagt man, hat einen Aberglauben. Ich glaube, dass eine Unternehmung schiefgeht, wenn man vorher drüber spricht. Entsprechend schwer fiel es mir, aus meiner geplanten Fahrt nach Karlsruhe eine Spendenaktion für die #BIKEYGEES zu machen.
Weiterlesen „700 km nach Karlsruhe: Die zweitlängste* Fahrt“
Einen 600er wollte ich fahren, und nachdem ich in Berlin keinen Startplatz bekommen hatte, beschloss ich kurzerhand, einen anderen Standort auszuprobieren. Von Leipzig-Bennewitz aus sollte die Route auf den Brocken führen, das war mir recht, darauf hatte ich schon für Berlin gehofft.
Ich hatte die Idee, kurzen Prozess mit den Landkreisschildern im Südosten der Republik zu machen. Von kurz konnte allerdings nicht wirklich die Rede sein. Meine Beine, nein, eigentlich auch der Rest war seit Wochen zu nichts zu gebrauchen. Trauriges Streckengeknubbel, keinerlei Druck auf dem Pedal. M. hatte mich mehrmals stehenlassen.
Das Jahr ist bald zur Hälfte vorbei. Zeit also für einige Pläne. Jemand eine Langstrecke in Berlin oder Umkreis im Kopf, die ich nicht verpassen sollte? Immer her damit! Mir bleibt das ja schleierhaft, wie Ihr alle schon im tiefsten Winter wisst, was Ihr neun Monate später fahren wollt.
Ich weiß, ich bin total falsch in der Zeit. Festive 500*, was war das nochmal? Interessiert Mitte Januar keinen Menschen mehr. Erst wenn die Aufnäher im Postfach landen, wird wieder kollektives Erinnerungs-Seufzen über sämtliche Timelines rattern.
Weiterlesen „Festive 500, 13.018 Kilometer, 2017 und der ganze Rest“
Guten Tag, mein Name ist Takeshi und ich bin Landkreis-süchtig. Verzeihung, das stimmt nicht ganz. Eigentlich bin ich Landkreisschild-süchtig. Kreisgrenzschild, wie man korrekt sagt. Was man auf dem Rad nicht alles lernt.
Nach der großen Fahrt hatte ich mich mit wachsendem Unmut auf den Hausrunden herumgetrieben. Die Beine waren nicht mal so schlecht, und war ich erst einmal unterwegs, machte es auch Spaß. Aber aufzubrechen fiel mir zunehmend schwer.

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